Argentinien legalisiert als erstes Land Lateinamerikas die Ehe zwischen Schwulen und Lesben.
Zahlreiche Demonstranten für das Gesetz, reagierten mit Freude. »Das Parlament hat eine sehr wichtige Entscheidung getroffen«, zitierte die Zeitung »La Nación« den Vorsitzenden der Regierungsfraktion Miguel Ángel Pichetto.
Die katholische Kirche äußerte klar gegen diese Entscheidung. Tage zuvor hatten sich etwa 50.000 Menschen an einer Protestkundgebung vor dem Parlament in der Hauptstadt Buenos Aires beteiligt. Unter dem Slogan »Die Kinder haben ein Recht auf eine Mutter und einen Vater« demonstrierten sie gegen das Gesetzesprojekt, das der Erzbischof von Buenos Aires, Kardinal Jorge Mario Bergoglio, als »Schachzug des Teufels« gebrandmarkt hatte.










